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Initiative gegen Lohn- und Sozialdumping
Die NÖ Landarbeiterkammer lud mehrere Institutionen zu einer Tagung nach Palt bei Krems ein.
Das erstmalige Treffen der Landarbeiterkammer mit Vertretern des Arbeitsmarktservice NÖ, der Gewerkschaft PRO-GE und der neuen Finanzpolizei (vormals KIAB - Kontrolle illegaler Arbeitnehmerbeschäftigung) stand ganz im Zeichen der bevorstehenden Öffnung des österreichischen Arbeitsmarktes für EU-Bürger aus dem Osten ab 1. Mai 2011.
Im Detail ging es dabei um mögliche Strategien, den Arbeitsmarkt effektiven Kontrollen zu unterziehen, um illegalen Beschäftigungsverhältnissen einen Riegel vorzuschieben. Der Informationsaustausch diente vor allem einem ersten Kennenlernen. Mit weiteren Treffen soll in Zukunft jedoch die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Institutionen intensiviert werden, um sich wechselseitig abzustimmen und mögliche Synergien zu nutzen.
Für die NÖ Landarbeiterkammer ist es in diesem Zusammenhang besonders wichtig, die Arbeitnehmer in der Land- und Forstwirtschaft vor illegaler Konkurrenz zu schützen. Beschlossen wurde deshalb, im Frühjahr eine Informationskampagne zu starten. Mit Flugblättern sollen dabei speziell Arbeitnehmer mit nicht-deutscher Muttersprache, die in Österreich tätig sind, auf ihre Rechte aufmerksam gemacht werden. Geplant ist darüberhinaus, in Zukunft mit der Gebietskrankenkasse eine weitere Institution in die Gespräche einzubinden.
Arbeitsgespräch. Franz Labner von der Finanzpolizei, Dr. Doris Ortner-Fözö vom Arbeitsmarktservice NÖ, NÖ LAK-Vizepräsident Alois Karner von der PRO-GE und Heimo Gleich von der NÖ LAK (v.l.n.r.).
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