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Infos für Pendler/innen

Infos für Pendler/innen

Arbeitnehmer müssen bis 30. September 2014 ihrem Arbeitgeber einen Pendlerrechnerausdruck vorlegen, damit das Pendlerpauschale bei der Gehaltsabrechnung miteinbezogen werden kann. Steirische Pendler können auch rückwirkend die Pendlerbeihilfe für das Jahr 2013 beantragen.

Foto: Lutz Stallknecht / pixelio.de

Foto: Lutz Stallknecht / pixelio.de

Mit Beginn des heurigen Jahres ist die Pendlerverordnung in Kraft getreten, mit der ein Online-Pendlerrechner neu eingeführt wird. Dieser Pendlerrechner steht auf der Website des Finanzministeriums zur Verfügung (www.bmf.gv.at/pendlerrechner).

Der Pendlerrechner soll sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber Rechtssicherheit darüber schaffen, ob ein bzw. welches Pendlerpauschale in Anspruch genommen werden kann. Für Arbeitnehmer bedeutet dies folgende grundsätzliche Neuerung: Wer bis 30. September 2014 seinem Dienstgeber keinen Ausdruck aus dem Pendlerrechner vorlegt, für den wird das Pendlerpauschale bzw. der Pendlereuro ab Juli bei der Gehaltsabrechnung nicht mehr berücksichtigt. Eine Geltendmachung im Zuge der Arbeitnehmerveranlagung ist aber auch danach immer noch möglich.

Der Pendlerrechner ist zu verwenden für die Ermittlung der Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsstätte und für die Beurteilung, ob die Benützung eines Massenbeförderungsmittels zumutbar oder unzumutbar ist. Sollte eine Abfrage im Pendlerrechner im Zuge einer nachfolgenden Veranlagung in einem späteren Jahr andere Werte ergeben, so sind diese für das betreffende Kalenderjahr maßgebend.

Ausdruck gilt als Antrag

Der Ausdruck des korrekt befüllten Pendlerrechners gilt als Antrag auf Berücksichtigung des Pendlerpauschales. Der Arbeitgeber hat diesen Ausdruck zum Lohnkonto zu nehmen. Erfolgt keine Berücksichtigung des Pendlerpauschales und des Pendlereuros durch den Arbeitgeber bei der Anwendung des Lohnsteuertarifs, hat der Arbeitnehmer einen Ausdruck des Pendlerrechners zur Berücksichtigung bei der Einkommenssteuerveranlagung aufzubewahren.

Ändern sich die Verhältnisse (z.B. durch Umzug oder einer Fahrplanänderung), muss der Arbeitnehmer seinem Arbeitgeber innerhalb eines Monats Meldung erstatten und einen neuen Ausdruck abgeben. Bei unrichtigen Ergebnissen kann der Arbeitnehmer eine Korrektur des Pendlerrechners verlangen. Diese ist aber ausschließlich im Zuge der Arbeitnehmerverlangung möglich. Der Arbeitgeber berücksichtigt ausschließlich das Ergebnis des Pendlerrechners. Eine rückwirkende Aufrollung ist bei Arbeitnehmern mit aufrechtem Dienstverhältnis bis spätestens 30. September 2014 möglich, allerdings nur dann, wenn der Pendlerrechner keine Verschlechterung für den Arbeitnehmer bringt.

Das Pendlerpauschale 2014

Wegzeit: gesamte Zeit vom Verlassen der Wohnung/des Hauses bis zur Ankunft am Arbeitsplatz. (Bei fixen Dienstzeiten: Wartezeit bis zum Dienstbeginn zählt zur Wegzeit!)

Wegzeit von unter 60 Minuten: Kann der Arbeitsplatz mit öffentlichen Verkehrsmitteln in weniger als einer Stunde erreicht werden, sind diese zumutbar und man erhält die kleine Pendlerpauschale. (bisher: 90 Minuten Wegzeit)

Wegzeit von 60 bis 120 Minuten: Bei über einer Stunde Wegzeit erhöht jeder Kilometer Arbeitsweg die Zumutbarkeitsgrenze um eine Minute! Bei einem Arbeitsweg von 25 Kilometern wären also 85 Minuten Wegzeit mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (inkl. Wartezeiten) zumutbar

Wegzeit über 120 Minuten: Ab einer Wegzeit von zwei Stunden sind öffentliche Verkehrsmittel unzumutbar und man erhält in diesem Fall die große Pendlerpauschale.

Pendlerbeihilfe in der Steiermark

Rückwirkend für das Jahr 2013 können Pendler/innen in der Steiermark die Pendlerbehilfe beantragen. Lehrlinge können bei einem Aufenthalt im Berufsschulinternat bei einer Entfernung von über 25 Kilometern vom Wohnort ebenfalls die Pendlerbeilhilfe beantragen.

Die Voraussetzung für die steirische Pendlerbeihilfe sind:

- Der Wohnort liegt in der Steiermark.

- Das Jahreseinkommen beträgt max. € 29.715,- brutto (inkl. 13. und 14. Gehalt).

- Für jedes Kind, für das Versorgungspflicht besteht bzw. Familienbeihilfe bezogen wird, gibt es einen 10-prozentigen Zuschlag beim Jahreshöchsteinkommen, also pro Kind weitere € 2.972,-.

- Werden vom Arbeitgeber unentgeltlich Verkehrsmittel (Freifahrt, Dienstauto) zur Verfügung stellt, dann dürfen diese nicht genutzt werden.

- Eine Formularbestätigung vom Gemeindeamt am Wohnsitz und des Arbeitergebers sind erforderlich.

Antragsformulare und Informationen gibt es bei jedem Gemeindeamt, bei der Arbeiterkammer, beim Betriebsrat und im Internet (Link zum Formular).

 

 

 

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