verlässlich, kompetent – deine Landarbeiterkammer

Institut für Aus- und Weiterbildung der OÖ Landarbeiterkammer

Wissenswertes

Geltungsbereich

Die AGBs gelten für alle Aus- und Weiterbildungen die vom Institut für Aus- und Weiterbildung der OÖ Landarbeiterkammer (OÖ LAK-Bildungsverein) durchgeführt werden.

Seminaranmeldung

Für alle Seminare ist eine Anmeldung erforderlich: Tel: 0732 600 273-15, Fax: 0732 600 273-12, Mail: bildungsverein@lak-ooe.at oder per Post an das Institut für Aus- und Weiterbildung der OÖ LAK, Postfach 178, 4010 Linz.

Seminarkosten

Seminarkosten sind vor Veranstaltungsbeginn bzw. nach Rechnungserhalt ohne Abzug fällig. In den ausgeschriebenen Seminarkosten ist keine MwSt. (steuerbefreit gem. § 6 Abs. 1/12 UStG 1994) enthalten. Der gesamte Seminarbeitrag ist auch dann zu bezahlen, wenn das Seminar oder einzelne Termine nicht besucht werden (siehe Stornobedingungen), wenn verspätet in eingetreten wird, oder dieser – aus nicht vom OÖ LAK-Bildungsverein zu vertretenden Gründen – vorzeitig abgebrochen wird.

Absage von Seminaren

Der OÖ LAK-Bildungsverein behält sich die Möglichkeit einer Seminarabsage vor. Auch bei kurzfristigen Absagen oder Terminverschiebungen wird kein Ersatz für entstandene Aufwendungen geleistet. Die endgültige Entscheidung, ob ein Seminar auf Grund der angemeldeten Teilnehmendenzahl durchgeführt werden kann, fällt in der Regel 14 Tage vor Seminarbeginn. Nur in Ausnahmefällen wird damit bis eine Woche vor Seminarbeginn zugewartet.

Stornobedingungen

Sofern keine andere Vereinbarung getroffen wurde, kann jede Anmeldung bis zwei Wochen vor Beginn des Seminars kostenfrei storniert werden. Nach Anmeldeschluss wird eine Stornogebühr von 50 %, bei Nichterscheinen am Seminarbeginn werden die vollen Kosten in Rechnung gestellt. Die Nominierung eines Ersatzteilnehmers ist möglich.

Mahnspesen

Die Teilnehmenden verpflichten sich für den Fall des Zahlungsverzugs, die dem OÖ LAK-Bildungsverein entstehenden Mahnkosten, zu ersetzen.

Förderungsrichtlinien

Die Teilnehmenden verpflichten sich, die bestehenden Förderungsrichtlinien für Weiterbildungs-veranstaltungen des OÖ LAK-Bildungsvereins anzuerkennen.

Teilnahmebestätigung

Die Teilnehmenden erhalten bei regelmäßigem Kursbesuch (75 % Anwesenheit) eine Teilnahme-bestätigung, bei Kursen mit 100 % Anwesenheitspflicht nur bei 100%iger Teilnahme. Bei Kursen mit Prüfungsabschluss wird nach erfolgreich abgelegter Prüfung ein Zeugnis und Ausweis ausgestellt. Duplikate für Zeugnisse und Ausweise können auch für zurückliegende Jahre ausgestellt werden (Gebühr 15 € pro Duplikat).

Schulungsunterlagen, Fotos und Tonaufnahmen

In den Seminarkosten sind die Seminarunterlagen grundsätzlich inkludiert. Ein gesonderter Kauf von Lernmaterial ist nicht möglich. Die Seminarunterlagen oder Datenträger dürfen ohne ausdrückliche Genehmigung durch den OÖ LAK-Bildungsverein weder vervielfältigt noch Dritten überlassen werden. Fotos und Tonaufnahmen sind ohne vorheriger und ausdrückliche Erlaubnis der Vortragenden nicht gestattet.

Seminarfotos und Veröffentlichungen

Die Teilnehmenden nehmen zur Kenntnis, dass bei Seminaren Fotos und/oder Filme erstellt werden. Diese werden gegebenenfalls aber ausschließlich in den Medien der OÖ LAK (zB Kammerzeitung, Website, Facebook-Seite) zum Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit verwendet. Mit der Anmeldung erklären Sie sich mit diesen Nutzungen einverstanden. Diese Einverständniserklärung kann jederzeit schriftlich widerrufen werden. Der Widerruf gilt für alle zukünftigen Veröffentlichungen, nicht jedoch für bereits erfolgte Publikationen.

Haftung

Der OÖ LAK-Bildungsverein übernimmt trotz sorgfältiger Prüfung keine Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität von Seminarunterlagen, sonstigen im Rahmen des Seminars verwendeten Publikationen und haftet auch nicht für die Richtigkeit der von den jeweiligen Vortragenden geäußerten Ansichten, Standpunkten, Rechtsmeinungen etc. Alle Angaben ohne Gewähr, alle Inhalte vorbehaltlich Satz- und Druckfehler!

Gerichtsstand

Gerichtsstand ist das örtlich/sachlich zuständige Gericht in Linz.

  • Bezirksbauernkammer Ried/I., Schulungsraum, Volksfeststraße 1, 4910 Ried
  • Bezirksbauernkammer Schärding, Schulungsraum, Schulstraße 2, 4780 Schärding
  • Bundesforschungs- und Ausbildungszentrum für Wald, Naturgefahren und Landschaft, Johann Orth-Allee 16, 4810
  • Gasthaus Knechtelsdorfer Sieglinde, Riederstr. 14, 4980 Antiesenhofen
  • Innviertler Lagerhausgenossenschaft, Filiale Mattighofen, Schulungsraum, Harlochnerstr. 1, 5230 Mattighofen
  • Innviertler Lagerhausgenossenschaft, Moosham 35, 4943 Geinberg
  • Lagerhaus OÖ Mitte, Standort Enns, Lagerhausstrasse 10, 4470 Enns
  • Lagerhaus OÖ Mitte, Standort Wels, Knorrstrasse 9, 4600 Wels
  • Lagerhausgenossenschaft Pregarten-Gallneukirchen, Filiale Pregarten, Hacklberg 7, 4224 Wartberg/A.
  • Lagerhausgenossenschaft Schärding, Schulungsraum, 4786 Brunnenthal, Otterbacher Straße 2
  • Lagerhausgenossenschaft Eferding-Grieskirchen, Schulungsraum, Bahnhofstraße 51-55, 4070 Eferding
  • Lagerhausgenossenschaft Rohrbach, Scheiblberg 44, 4150 Rohrbach
  • Lagerhaus Traunviertel, Lagerhauspark 1, 4522 Waldneukirchen
  • Lagerhausgenossenschaft Vöcklabruck, Schulungsraum, Langwies 25, 4871 Redl-Zipf
  • OÖ Landarbeiterkammer, Scharitzerstrasse 9, 4020 Linz
  • OÖ. Besamungsstation GmbH., Schulungsraum, 4921 Hohenzell, Dr. Otmar-Föger-Str. 1
  • Saatbau Linz, Schulungsraum, Schirmerstr. 19, 4060 Leonding
  • Saatzucht Donau GmbH & CoKG Pflanzenschutzstation, Schulungsraum, 4981 Reichersberg 86
  • Technologiezentrum Mondseeland GmbH., Technoparkstraße 4, 5310 Mondsee
  • Turn- und Sport-Union Sportzentrum Enns, Dr. Hubert Schillhuberweg 2, 4470 Enns
  • Veranstaltungszentrum Manglburg 13, 4710 Grieskirchen

Förderungen


Zweck und Höhe

Zur Förderung und Unterstützung der beruflichen Weiterbildung der Kammermitglieder gewährt die OÖ Landarbeiterkammer einen Zuschuss im Ausmaß von 50 % der verbleibenden Aufwendungen, maximal jedoch 700,- € pro Jahr.

Selbstbehalt und angerechnete Kosten

Für Weiterbildungsmaßnahmen besteht ein Selbstbehalt von 100,- €. Zuschüsse, die von anderer Seite gewährt werden, werden in vollem Umfang angerechnet. Das gilt insbesondere für das Bildungskonto des Landes OÖ. Auf alternative Förderungsmaßnahmen kann zu Lasten der gegenständlichen Beihilfe nicht verzichtet werden.

Antragstellung

Die Förderung ist mittels Antragsformular bei der OÖ Landarbeiterkammer zu beantragen. Nur vollständig ausgefüllte Anträge werden behandelt. Dem Antrag sind Nachweise über die Absolvierung der Bildungsmaßnahme (Teilnahmebestätigung, Zeugnis), Zahlungsbestätigungen über angefallene Kosten und Fahrtkostenaufzeichnungen beizulegen. Fahrten mit dem Privat-PKW werden mit einem Kilometersatz von 0,16 € angerechnet.

Voraussetzungen

Mindestens 1-jährige Zugehörigkeit mit Umlagepflicht zur OÖ Landarbeiterkammer in den letzten 36 Monaten. Bei Lehrlingen und DienstnehmerInnen, welche sich in gesetzlichem Karenzurlaub befinden und vorher einer umlagepflichtigen Tätigkeit nachgegangen sind, wird von der Umlagepflicht im Sinne des 1. Absatzes abgesehen. Mitgliedschaft zur OÖ Landarbeiterkammer bei Antragstellung sowie Dienstnehmereigenschaft und Mitgliedschaft bei Auszahlung der Beihilfe. Es können nur Bildungsmaßnahmen berücksichtigt werden, die maximal 6 Monate vor Antragstellung beendet wurden. In unklaren Fällen entscheidet der Präsidialausschuss. Vollständig ausgefüllte Anträge samt den notwendigen Beilagen sind an die Kammer der Arbeiter und Angestellten in der Land- und Forstwirtschaft für OÖ, 4010 Linz, Postfach 178, Scharitzerstraße 9, einzusenden. Rückfragen bei Frau Rosemarie Jachs unter 0732 656 381-24 oder per E-Mail an rosemarie.jachs@lak-ooe.at.

Bereich und Umfang der Förderung

  • Mit dem Bildungskonto wird die berufsorientierte Weiterbildung und Umschulung (ausgenommen Umschulungen i.S.d. AMS) zur Arbeitsplatzsicherung gefördert.
  • Die Richtlinien für das Bildungskonto des Landes OÖ gelten für den Zeitraum 2015 bis 2018. Die Abänderungen treten für alle ab 1.3.2016 eingereichten Anträge in Kraft.
  • Auf die Gewährung der Förderung besteht kein Rechtsanspruch.
  • Die Förderung im Rahmen dieser Richtlinien erfolgt nach Maßgabe der im jeweiligen Landesvoranschlag zur Verfügung stehenden Mittel. Im Übrigen gelten, soweit in diesen Richtlinien nichts anderes festgelegt ist, die Bestimmungen der "Allgemeinen Förderungsrichtlinien" des Landes OÖ.

Stichtag für alle richtliniengemäßen Voraussetzungen (z.B. Arbeitnehmereigenschaft, Hauptwohnsitz) ist der Tag des Beginns der Fortbildung.Wer wird gefördert?

  • Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, d.h. in einem aufrechten Arbeitsverhältnis stehende Personen
  • Personen, die aus Anlass der Geburt eines Kindes Anspruch auf Wochengeld haben bzw. Kinderbetreuungsgeld beziehen, sofern sie vorher in einem aufrechten Arbeitsverhältnis waren und mindestens sechs Monate ihr Arbeitsverhältnis unterbrechen
  • Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger nach der Kinderkarenz, die beim AMS arbeitssuchend gemeldet sind, keine Leistungen des AMS erhalten bzw. erhalten haben und mindestens sechs Monate ihr Arbeitsverhältnis unterbrechen
  • Geringfügig Beschäftigte
  • Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe beziehende Personen
  • Freie Dienstnehmerinnen und Dienstnehmer
  • Personen mit einem akademischen Abschluss, sofern ihr Einkommen monatlich nicht mehr als 2.200 Euro brutto beträgt
  • Ein-Personen-Unternehmerinnen und Ein-Personen-Unternehmer, Kleinunternehmerinnen und Kleinunternehmer mit maximal fünf (VZÄ – Vollzeitäquivalent) Beschäftigten. Bei Unternehmerinnen und Unternehmer mit einem akademischen Abschluss darf das Einkommen monatlich nicht mehr als 2.200 Euro brutto betragen.

Von der Förderung ausgenommen sind:

  • Personen, die beim AMS als arbeitssuchend vorgemerkt sind und bisher keinen Arbeitnehmerstatus hatten
  • Personen, die eine Alterspension beziehen
  • alle Studien an Universitäten, Hochschulen, Fachhochschulen und sonstigen Instituten, die mit einem akademischen Grad abschließen (Bachelor-, Master-, Magister-, Doktoratsstudium); ausgenommen akademische Lehrgänge, Masterlehrgänge und postgraduale Lehrgänge
  • der Besuch von Hobbykursen und der Erwerb von Lenkerberechtigungen, ausgenommen der Gruppen C bis F bei unmittelbarer beruflicher Anwendung
  • Kurskosten unter 100 Euro
  • Anreise-, Nächtigungs-, Verpflegungs-, Literaturkosten und Prüfungsgebühren.

Fördervoraussetzungen

  • Hauptwohnsitz zu Kursbeginn in Oberösterreich
  • Die Bildungsmaßnahme muss an einer Bildungseinrichtung absolviert werden, die über das Qualitätssiegel der Oö. Erwachsenenbildung verfügt, durch vergleichbare Verfahren (z. B. Ö-Cert) zertifiziert ist oder an Akademien bzw. Schulen, die auf Grund von Bundes- oder Landesgesetzen mit Bescheid eingerichtet sind.
  • Für die Inanspruchnahme einer Förderung ist die Absolvierung von 75 % der Bildungsmaßnahme erforderlich.

Was wird gefördert?

Gefördert werden berufsorientierte Weiterbildungen und Umschulungen (bei Umschulungen sind die Bildungsmaßnahmen innerhalb eines Jahres nach Abschluss beruflich anzuwenden und nachzuweisen).

  • Kurskosten für Bildungsmaßnahmen

Wie wird gefördert?

  • Die maximale Gesamtförderhöhe gilt für den Zeitraum 2015 bis 2018.
  • Bildungsmaßnahmen werden grundsätzlich mit 40 Prozent der Kurskosten bis zur maximalen Gesamtförderhöhe von 2.000 Euro gefördert.
  • Bildungsmaßnahmen werden mit einem erhöhten Fördersatz von 60 Prozent der Kurskosten bis zur maximalen Gesamtförderhöhe von 2.400 Euro gefördert, dies gilt für Personen
  • die aus Anlass der Geburt eines Kindes Anspruch auf Wochengeld haben bzw. Kinderbetreuungsgeld beziehen, sofern sie vorher in einem  aufrechten Arbeitsverhältnis waren und mindestens sechs Monate ihr Arbeitsverhältnis unterbrechen
  • Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger nach der Kinderkarenz, die beim AMS arbeitssuchend gemeldet sind, keine Leistungen des AMS erhalten und mindestens sechs Monate ihr Arbeitsverhältnis unterbrechen
  • zur Vorbereitung auf die ausnahmsweise Zulassung zur Lehrabschlussprüfung nach dem Berufsausbildungsgesetz
  • ab Vollendung des 50. Lebensjahres, sofern ihr Einkommen monatlich nicht mehr als 2.200 Euro brutto beträgt
  • die zwecks Integration Deutschkurse besuchen (A1, A2, B1 und B2).
  • Sprachkurse generell bis zur maximalen Gesamtförderhöhe von 1.000 Euro.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

  • Hauptwohnsitz zu Kursbeginn in Oberösterreich
  • Die Bildungsmaßnahme muss an einer Bildungseinrichtung absolviert werden, die über das Qualitätssiegel der Oö. Erwachsenenbildung verfügt, durch vergleichbare Verfahren (z.B. Ö-Cert) zertifiziert ist oder an Akademien bzw. Schulen, die auf Grund von Bundes- oder Landesgesetzen mit Bescheid eingerichtet sind.
  • Für die Inanspruchnahme einer Förderung ist die Absolvierung von 75 Prozent der Bildungsmaßnahme erforderlich.

Auszahlung

Eine Förderung erfolgt nur von den persönlich entstandenen Kurskosten abzüglich von Dienstgeber oder sonstigen Zuschüssen. Zuschüsse für Bildungsmaßnahmen von gesetzlichen oder sonstigen Interessenvertretungen werden im Rahmen der Förderung des Oö Bildungskontos jedoch nicht berücksichtigt. Eine Förderung erfolgt nach:

  • Kursabschluss
  • Vorlage des vollständig ausgefüllten Antragsformulars und Vorlage von Teilnahme- und Zahlungsbestätigung.
    Über Aufforderung des Fördergebers sind eventuell weitere Unterlagen vorzulegen.
  • Der Antrag muss bis spätestens 6 Monate nach Ende des Kurses bzw. Ablegung der Abschlussprüfung eingebracht werden.
  • Das Antragsformular steht auf der Homepage des Landes Oberösterreich (www.land-oberoesterreich.gv.at) zur
    Verfügung.

Förderung in Härtefällen

Bei Vorliegen besonderer Umstände, etwa in Fällen unzumutbarer sozialer Härte, kann ohne Bindung an die sonst gültigen Richtlinien über eine Förderung entschieden werden.

Kontrolle und Rückerstattung

Die im Rahmen dieser Richtlinie gewährten Förderungsmittel sind zur Gänze rückzuerstatten, wenn der/die FörderwerberIn den Förderbetrag nicht widmungsgemäß verwendet. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn die Förderung auf Grund wissentlich unrichtiger, unvollständiger oder wahrheitswidriger Angaben gewährt wurde.

Abwicklung / Antragstellung

Der Förderantrag ist mittels Formular an die Direktion Bildung und Gesellschaft, Bahnhofplatz 1, 4021 Linz, innerhalb von sechs Monaten nach Abschluss der Bildungsmaßnahme zu richten.

WENN DER DIENSTGEBER DIE WEITERBILDUNG BEZAHLT
Qualifizierungsförderung für Beschäftigte – gültig ab 20. Juni 2016
(für Kurse, die bis längstens 31.12.2017 beginnen und bis längstens 31.12.2018 beendet sind)

Qualifizierungsförderung für Beschäftigte – gültig ab 14.November 2016 (für Kurse, die bis längstens 31.12.2018 beginnen und bis längstens 31.12.2019 beendet sind)

Das Arbeitsmarktservice (AMS) fördert mit dieser Beihilfe die Kosten für Weiterbildungen von gering qualifizierten und älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, um diese stärker in betriebliche Weiterbildungsaktivitäten einzubeziehen. Damit sollen die Beschäftigungsfähigkeit und Arbeitsplatzsicherheit, sowie Berufslaufbahn und Einkommenssituation dieser Personengruppe verbessert werden.

Wer?

  • Diese Förderung können alle Arbeitgeber – ausgenommen juristische Personen öffentlichen Rechts, politische Parteien, der Bund, die Länder, die Gemeinden und Gemeindeverbände, radikale Vereine sowie Unternehmen in Schwierigkeiten (gem. Art.2 Z 18 der Verordnung (EU) Nr. 651/2014 der Kommission vom 17. Juni 2014) – erhalten.
  • Wohlfahrtseinrichtungen der gesetzlich anerkannten Kirchen und Religionsgemeinschaften sind unter bestimmten Voraussetzungen förderbar.

Sofern die Ausbildung zu einem vom AMS vordefinierten arbeitsmarktpolitischen Ziel beiträgt, sind folgende Personen förderbar:

Männer und Frauen unter 45 Jahre mit höchstens Pflichtschulabschluss (ohne Lehrabschluss), wenn der Kurs zu mindestens einem der folgenden arbeitsmarktpolitischen Ziele beiträgt:

  • höherwertige Tätigkeit am selben Arbeitsplatz
  • Wechsel auf einen höherwertigen Arbeitsplatz
  • Verbesserung von Basiskompetenzen (z.B. Deutschkenntnisse, Computerkenntnisse)
  • Abschluss einer zertifizierten Ausbildung
  • fachliche Spezialisierung
  • Sicherung der Beschäftigung für die Dauer von mindestens 6 Monaten

Frauen unter 45 Jahre, die höchstens eine Lehrausbildung oder eine berufsbildende mittlere Schule abgeschlossen haben, wenn der Kurs zu mindestens einem der folgenden arbeitsmarktpolitischen Ziele beiträgt:

  • höhere Entlohnung (höhere kollektivvertragliche Verwendungsgruppe oder Er-höhung um mindestens 10%)
  • Wechsel auf einen höherwertigen Arbeitsplatz
  • Erleichterung des Wiedereinstiegs nach einer familiär bedingten Berufsunterbrechung
  • Verbesserung von Basiskompetenzen (z.B. Deutschkenntnisse, Computerkennt-nisse)

Männer und Frauen ab 45 Jahre, wenn der Kurs zu mindestens einem der folgenden arbeitsmarktpolitischen Ziele beiträgt:

  • Übernahme alternsgerechter Tätigkeiten am selben Arbeitsplatz
  • Wechsel auf alternsgerechten/weniger belastenden Arbeitsplatz
  • Anpassung an den aktuellen Stand der Technik/des Wissens
  • fachliche Spezialisierung
  • Verbesserung von Basiskompetenzen (z.B. Deutschkenntnisse, Computerkennt-nisse)

Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen sich in einem in Österreich vollversicherungspflichtigen oder karenzierten Arbeitsverhältnis befinden. Förderbar sind auch freie DienstnehmerInnen.Nicht förderbar sind:

  • geringfügig Beschäftigte
  • Unternehmenseigentümer/innen
  • Mitglieder der zur Geschäftsführung berufenen Organe
  • Arbeitnehmer/innen in einem unkündbaren Arbeitsverhältnis (Beamt/innen oder Arbeitnehmer/innen in definitiv gestellten Arbeitsverhältnissen)
  • Lehrlinge
  • überlassene Arbeiter/innen von gewerblichen Arbeitskräfteüberlassern, für die der Sozial- und Weiterbildungsfonds gemäß Arbeitskräfteüberlassungsgesetz eine Förderung der Weiterbildung vorsieht.

Was?

Gefördert werden kann die Teilnahme an arbeitsmarktbezogenen, überbetrieblich verwertbaren Kursen mit einer Dauer von mindestens 24 Stunden inkl. Pausen (= Nettoschulungsdauer mindestens 20 Stunden). Die Aus-wahl des Kurses erfolgt durch das Unternehmen in Absprache mit den Arbeitnehmer/innen. Die Beihilfe kann nur gewährt werden, wenn das vollständig ausgefüllte Begehren spätestens eine Woche vor Kursbeginn beim AMS OÖ eingelangt ist.

Nicht förderbar ist die Teilnahme an:

  • ordentlichen Studien oder Lehrgängen an Universitäten einschließlich Privatuniversitäten, Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen oder von in Zusammenarbeit mit diesen durchgeführten Studien oder Lehrgängen und sonstigen Aus- und Weiterbildungen
  • Meetings, Tagungen, Konferenzen, Kongresse und Symposien mit reinem Informations-charakter
  • reinen Produktschulungen
  • nicht arbeitsmarktorientierten Kursen
  • Kursen, die reine Anlernqualifikationen für einfache Tätigkeiten vermitteln
  • Standardausbildungsprogrammen im Sinne einer für die Mitarbeiter/innen des Unternehmens verbindlichen Grundausbildung
  • Kursen von betriebsspezifischen Schulungseinrichtungen
  • Kursen, die im Ausland stattfinden, wenn eine Vor-Ort-Prüfung nicht gewährleistet werden kann
  • Individualcoachings
  • Kurse mit Sport- und Freizeitcharakter, sofern diese nicht in direktem Zusammenhang mit der Ausübung einer entsprechenden beruflichen Tätigkeit im Unternehmen stehen
  • Ausbildungen, die im Rahmen der Beihilfe zur „Förderung der Höherqualifizierung von Beschäftigten in Gesundheits- und Sozialberufen sowie Kindergartenpädagogik (GSK)“ förderbar sind.

Wie viel?

Die Höhe der Förderung beträgt:

  • 50% der Kurskosten
  • 50 % der anerkennbaren Personalkosten ab der 25. Schulungsstunde im Rahmen eines Begehrens, bezogen auf eine förderbare Person. Bei ArbeitnehmerInnen mit höchstens Pflichtschulabschluss kann ab der 1. Kursstunde eine Personalkostenförderung gewährt werden. Es wird nur für jene Schulungsstunden Personalkostenersatz gewährt, die als Arbeitszeit bezahlt werden. Ausbildungsstunden im Rahmen einer praktischen Ausbildung sind nur förderbar, sofern sie in einer Aus- und Weiterbildungseinrichtung stattfinden oder von dieser durchgeführt werden und getrennt von sonstigen betrieblichen Abläufen stattfinden.

Die Förderung darf pro Person und Begehren € 10.000,- nicht übersteigen.

Wo?

Die Zuständigkeit des Arbeitsmarktservice richtet sich nach der personaldisponierenden Stelle des Betriebes, in dem die zu fördernden ArbeitnehmerInnen beschäftigt sind. Befindet sich die personaldisponierende Stelle in Oberösterreich, erfolgt die Förderabwicklung in der Landesgeschäftsstelle des AMS OÖ, 4021 Linz, Europaplatz 9. Hinweis

Änderungen der Förderbedingungen können auch kurzfristig eintreten. Bitte informieren Sie sich unmittelbar vor Begehrensstellung bei einer der unten angeführten Adressen. Verwenden Sie ausschließlich das im Internet aktuell gültige Antragsformular („Begehren“ mit Stand 11/2016) oder nutzen Sie die Möglichkeit der elektronischen Beantragung („e-AMS-Konto“).

Formulare und detaillierte Informationen finden Sie im Internet unter: http://www.ams.at/ooe (Unter-nehmen/Qualifizierung), oder Sie wenden sich direkt an Ihre/n persönliche/n BeraterIn Ihrer regionalen Geschäftsstelle des AMS, oder Tel. 0810/810500; Fax 0732/6963 DW 20190, e-Mail: foerderservice.oberoesterreich@ams.at

Mit dem „Bildungspaket“ im SRÄG 2013 wurden zusätzliche Möglichkeiten zur Höherqualifizierung, insbesondere durch Einführung einer Bildungsteilzeit und eines Fachkräftestipendiums geschaffen. Damit wird insbesondere eine Weiterbildung auch neben einer Teilzeitbeschäftigung im aufrechten Arbeitsverhältnis ermöglicht. Im Anwendungsbereich des AVRAG (land- und forstwirtschaftliche Angestellte) wurden diese Neuerungen mit 1. 7. 2013 wirksam. Auch für „Landarbeiter“ wurden diese Bestimmungen in der Oö. Landarbeitsordnung umgesetzt.

Bildungskarenz

Die Bildungskarenz ist zwischen Dienstnehmer und Dienstgeber zu vereinbaren und ermöglicht eine Freistellung vom Dienstverhältnis zum Zwecke einer Weiterbildung. Auf Bildungskarenz besteht also kein Rechtsanspruch.

Eine Bildungskarenz kann innerhalb eines Beobachtungszeitraumes von insgesamt 4 Jahren im Gesamtausmaß von maximal einem Jahr abgeschlossen werden.

Bildungskarenz kann jederzeit vereinbart werden, wenn Sie zuvor 6 Monate ununterbrochen beim gleichen Arbeitgeber beschäftigt waren (bei Saisonbetrieben: 3 Monate, sofern eine Beschäftigung von insgesamt mindestens sechs Monaten innerhalb der letzten 4 Jahre beim selben Arbeitgeber vorliegt). Die Mindestdauer der Bildungskarenz beträgt 2 Monate. Wird die Bildungskarenz in Teilen in Anspruch genommen, muss jeder Teil zumindest 2 Monate umfassen. Der Verbrauch in einzelnen Teilen ist innerhalb von 4 Jahren möglich. Maximal gibt es in 4 Jahren 12 Monate geförderte Bildungskarenz.

Weiterbildungsgeld

Allgemeines

Wenn jemand mit seinem Dienstgeber eine Bildungskarenz oder eine Freistellung gegen Entfall der Bezüge auf Grundlage des Arbeitsvertragsrechts-Anpassungsgesetzes (AVRAG) oder nach gleichartigen bundes- oder landesgesetzlichen Bestimmungen (OÖ. LAO) vereinbart hat, kann er Weiterbildungsgeld beantragen. Für Ansprüche auf Weiterbildungsgeld nach dem 30. 6. 2013 gelten geänderte Bestimmungen.

Anspruchsvoraussetzungen

Der Besuch einer Weiterbildungsmaßnahme im Ausmaß von mindestens 20 Stunden pro Woche (inkl. Lernzeiten) muss schriftlich nachgewiesen werden (z.B. mit Zeugnissen oder Kursbesuchsbestätigungen). Für Eltern mit Betreuungspflichten für Kinder unter 7 Jahren genügt der Nachweis über 16 Stunden pro Woche. Es sind Aus- und Weiterbildungen im In- und Ausland möglich. Nicht akzeptiert werden Kurse aus dem Freizeit- und Hobbybereich ohne beruflichen Bezug.

Weitere Voraussetzungen sind:

  • Die Anwartschaft auf Arbeitslosengeld muss erfüllt werden, dazu zählt u.a.:
  • Kein Einkommen über der Geringfügigkeit. Bei selbständiger Erwerbstätigkeit darf keine Pflichtversicherung nach GSVG vorlegen (Gewerbeberechtigung ev. ruhen stellen)
  • Ununterbrochene arbeitslosenversicherungspflichtige Beschäftigung direkt vor Antritt der Bildungskarenz im Ausmaß von 6 Monaten (beim selben Dienstgeber).

Ausnahme 1: wenn eine Bildungskarenz im Anschluss an eine Elternkarenz erfolgt (möglich für Geburten bis 1.1.2017)

Ausnahme 2 in Saisonbetrieben: 3 Monate, sofern eine Beschäftigung von insgesamt mindestens sechs Monaten innerhalb der letzten 4 Jahre beim selben Arbeitgeber vorliegt

Bezug von Weiterbildungsgeld innerhalb der Rahmenfristen (§ 11 bzw. § 11a AVRAG) bis längstens ein Jahr;

bei Nichtausschöpfung der höchstmöglichen Bezugsdauer von Weiterbildungsgeld bzw. Bildungsteilzeitgeld ist eine wechselseitige Anrechnung vorgesehen. Dabei entsprechen 2 Monate Bildungsteilzeitgeld einem Monat Weiterbildungsgeld. Die innerhalb der Rahmenfrist noch unverbrauchte Restdauer kann somit bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen auch für die jeweils andere Leistungsart genutzt werden;

Studierende, die Weiterbildungsgeld beziehen, haben künftig nach jedem Semester einen Nachweis über die Ablegung von Prüfungen aus Pflicht- und Wahlfächern im Gesamtumfang von 4 Semesterwochenstunden oder im Ausmaß von 8 ECTS-Punkten oder einen anderen geeigneten Erfolgsnachweis (zB. Ablegung der Diplomprüfung oder des Rigorosums) zu erbringen.

Erfolgt das nicht, ist eine weitere Gewährung des Weiterbildungsgeldes nicht möglich.

Höhe des Weiterbildungsgeldes

Die Höhe des Weiterbildungsgeldes entspricht dem Arbeitslosengeld, es gebührt jedoch mindestens in Höhe des niedrigsten Kinderbetreuungsgeldes (2016: EUR 14,53 täglich).

Bildungsteilzeit - AMS – Bildungsteilzeitgeld

Anspruch

Das Arbeitsverhältnis muss vor Antritt der Bildungsteilzeit bereits ununterbrochen 6 Monate gedauert haben. Eine Ausnahme gibt es für Saisonbetriebe. Dort muss die Dauer des (befristeten) Dienstverhältnisses mindestens ununterbrochen 3 Monate bei einem gesamten Beschäftigungsausmaß von insg. mindestens 6 Monaten zum selben Arbeitgeber gedauert haben.

Eine schriftliche Vereinbarung muss zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer über die Bildungsteilzeit, die neben Beginn und Dauer der Bildungsteilzeit auch das Ausmaß und die Lage der Arbeitszeit beinhaltet abgeschlossen werden.

Die Dauer der Bildungsteilzeit muss zwischen 4 Monaten und 2 Jahren liegen.

Die Reduktion der Arbeitszeit muss zwischen 25 und 50% der bisherigen Normalarbeitszeit liegen, wobei die wöchentliche Arbeitszeit 10 Stunden nicht unterschreiten darf.

Verbrauch in Teilen

Die Bildungsteilzeit kann auch in Teilen vereinbart werden, wobei die Dauer eines Teils mindestens 4 Monate betragen muss und die Gesamtdauer der einzelnen Teile innerhalb der Rahmenfrist (4 Jahre ab Antritt des ersten Teils der Bildungsteilzeit) 2 Jahre nicht überschreiten darf.

Wechsel von Bildungskarenz zu Bildungsteilzeit und umgekehrt

Bei Nichtausschöpfen der höchstzulässigen Dauer kann einmalig von der Bildungskarenz zur Bildungsteilzeit gewechselt werden ebenso ist ein einmaliger Wechsel von einer Bildungsteilzeit zur Bildungskarenz möglich.

Die Bildungsteilzeit muss dabei mindestens 4 Monate betragen und darf höchstens im zweifachen Ausmaß des nichtausgeschöpften Teils vereinbart werden.

Bei Wechsel von Bildungsteilzeit zu Bildungskarenz kann für die weitere Dauer der Rahmenfrist Bildungskarenz höchstens im halben Ausmaß des nicht ausgeschöpften Teils vereinbart werden. Die Bildungskarenz muss dabei mindestens 2 Monate betragen.Sonstige Bestimmungen

Sonstige Bezüge (Sonderzahlungen) gebühren in dem jeweiligen Kalenderjahr im Ausmaß des Verhältnisses von Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigung.

Der betroffene Beschäftigte kann für die Dauer einer Bildungsteilzeit seine Beiträge/Prämien zu einer Pensionskasse oder einer betrieblichen Kollektivversicherung in der bisherigen Höhe weiterzahlen oder auch die Beiträge des Arbeitgebers übernehmen (Änderung im Betriebspensionsgesetzes – BPG).

Wie bei der Bildungskarenz besteht auch für die Bildungsteilzeit sowohl der Motivkündigungsschutz (§ 15 AVRAG) als auch ein Schutz der bisher erworbenen Anwartschaften für Abfertigung alt und Urlaubsersatzleistung (Berechnung auf Basis des Entgelts, das für den letzten Monat vor Antritt der Bildungsteilzeit gebührt).

Voraussetzungen für Bildungsteilzeitgeld

Dem Arbeitnehmer gebührt bei Inanspruchnahme einer Bildungsteilzeit für die vereinbarte Dauer Bildungsteilzeitgeld, wenn

  • die Anwartschaft auf Arbeitslosengeld erfüllt ist;
  • ein Nachweis über die Teilnahme an einer Weiterbildungsmaßnahme im Ausmaß von mindestens 10 Wochenstunden erbracht wird;
  • bzw. bei einer geringeren Wochenstundenanzahl nachgewiesen wird, dass zur Erreichung des Ausbildungsziels zusätzliche Lern- und Übungszeiten mit einer vergleichbaren zeitlichen Belastung erforderlich sind (in arbeitsrechtlicher Hinsicht ist eine bestimmte Dauer bzw. ein bestimmtes Ausmaß der Weiterbildungsmaßnahme nicht erforderlich);
  • eine erforderliche praktische Ausbildung nicht beim selben Arbeitgeber stattfindet (ausgenommen, eine solche ist nur dort möglich).

Die Antragstellung auf Gewährung muss beim AMS rechtzeitig vor dem vereinbarten Beginn der Bildungsteilzeit erfolgen, sodass der Bescheid vor Beginn erlassen werden kann (mindestens 4 Wochen früher).

Höhe des Bildungsteilzeitgeldes

Das Bildungsteilzeitgeld beträgt € 0,78 täglich für jede volle Arbeitsstunde, um die die wöchentliche Normalarbeitszeit verringert wird (zB. Reduktion der Arbeitszeit von 40 auf 20 Wochenstunden → Bildungsteilzeitgeld = € 15,60 (kalendertäglich)

Auflösung des Dienstverhältnisses

  • Eine Lösung des Dienstverhältnisses während der Bildungsteilzeit ist dem AMS ohne Verzug, spätestens binnen einer Woche, anzuzeigen. Der Anspruch auf Bildungsteilzeitgeld endet daraufhin.
  • Bei Kündigung durch den Arbeitgeber besteht aber die Möglichkeit, Weiterbildungsgeld zu beantragen und erforderlichenfalls das Ausmaß der Bildungsmaßnahme(n) so rasch wie möglich (spätestens innerhalb von 3 Monaten) auf mindestens 20 (bei entsprechenden Betreuungsverpflichtungen 16) Wochenstunden anzuheben. Bei Erfüllung der dafür geltenden Voraussetzungen kann auch Arbeitslosengeld beansprucht werden, ein gleichzeitiger Bezug von Weiterbildungsgeld und Arbeitslosengeld ist jedoch ausgeschlossen. (§ 26a Abs 4 AlVG).

Fachkräftestipendium

Der AMS Verwaltungsrat hat am 23.06.2015 beschlossen, für die Jahre 2016 und 2017 keine neuen Fachkräftestipendien mehr zu bewilligen. Personen, die das Fachkräftestipendium bereits begonnen haben oder bis Jahresende 2015 beginnen, können es abschließen.

Änderungen vorbehalten! Es besteht kein Rechtsanspruch.