Zum Hauptinhalt springen

Bundesentscheid: Forstarbeiter kürten ihre Champions

Bei der Bundesmeisterschaft Forst krönte sich der Steirer Johannes Meisenbichler in der Klasse der Forstarbeiter zum Sieger und verteidigte damit seinen Titel aus dem Jahr 2019. Platz zwei ging den Niederösterreicher Harald Umgeher vor dem Vorarlberger Benjamin Greber.


Nach 14 Jahren fand die Bundesmeisterschaft Forst am 25. September 2021 wieder in Vorarlberg statt. In Feldkirch wetteiferten 9 Damen und 50 Herren aus ganz Österreich um die begehrten Staatsmeistertitel und einen Platz im Qualifikationsteam für die Weltmeisterschaft in Serbien im Jahr 2022.

In den Disziplinen Kettenwechsel, Kombinationsschnitt, Präzisionsschnitt, Fallkerb- und Fällschnitt, Geschicklichkeitsschneiden und Durchhacken waren Präzision, Genauigkeit und Schnelligkeit gefragt, ehe im Finalbewerb, dem „Entasten“ die Entscheidung über den Gesamtsieg fiel.

Den ersten Platz und damit den Titel des besten Berufsforstarbeiters Österreichs holte sich am Ende Titelverteidiger Johannes Meisenbichler aus der Steiermark. Dahinter landeten der Niederösterreicher Harald Umgeher und Vorarlberger Benjamin Greber auf den Plätzen zwei und drei. Den Teambewerb konnten die Kärntner vor Niederösterreich und Steiermark für sich entscheiden. Im Landjugend-Bewerb gingen beide Titel an die Steiermark. Im Damenbewerb siegte Barbara Rinnhofer vor der Caroline Weinberger (Kärnten) und Natalie Üblacker (NÖ). Bei den Herren war Markus Buchebner vor Michael Gritsch (NÖ) und Hermann Penker (Kärnten) der Beste.

„Gerade im Gebirgs- und Alpenland Österreich sind gut ausgebildete Forstfacharbeiter nicht wegzudenken. Bei Meisterschaften wie dieser zeigen die Wettkämpfer, wie präzise, schnell und dennoch sicher sie mit der Motorsäge umgehen können und welche Fertigkeiten sie beherrschen müssen. Es freut mich, dass die Bundesmeisterschaft in Feldkirch als Gemeinschaftsprojekt der Landjugend, der Vorarlberger Förster, der Stadt Feldkirch und der Sektion Dienstnehmer der Landwirtschaftskammer über die Bühne gehen konnte“, freute sich der Vorsitzende der Sektion Dienstnehmer der LK Vorarlberg DI Hubert Malin über eine gelungene Veranstaltung. „Die nachhaltige Forstwirtschaft Österreichs trägt erheblich zur Wertschöpfung bei, bietet Arbeitsplätze und leistet einen enormen Beitrag zum Klimaschutz. Die Forstarbeit vor den Vorhang zu holen, ist uns als Interessenvertretung ein großes Anliegen. Sie spielt sich oft im Verborgenen ab, zur Aufrechterhaltung der wichtigen Funktionen des Waldes ist unser Forstpersonal aber systemrelevant“, bekräftigte ÖLAKT-Vorsitzende Andreas Freistetter.

Fotos: DNS und LJ Vorarlberg