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Gedankenaustausch mit den Österreichischen Bundesforsten

Beim Treffen mit ÖBf-Vorstand Rudolf Freidhager und den Zentralbetriebsräten der Bundesforste wurden neben der schwierigen Situation auf dem Holzmarkt auch über die aktuelle Personalsituation und den zentralen Zukunftsperspektiven des Unternehmens diskutiert.


Der traditionelle Gedankenaustausch zwischen dem Vorstand der Österreichischen Bundesforste-AG (ÖBf-AG) und dem Vorstand des Österreichischen Landarbeiterkammertages (ÖLAKT) fand gemeinsam mit den Zentralbetriebsräten der ÖBf-AG in Wien statt.

Vorstandssprecher Dr. Rudolf Freidhager gab einen dramatischen Überblick über die durch den Klimawandel verursachten Schäden in weiten Teilen des Bundesforstewaldes.In Europa ist mit sehr großen Schadholzmengen zu rechnen, welche den Preisverfall weiter vorantreiben. Die Herausforderung wird seine große Mengen Schadhölzer durch Borkenkäferbefall bzw. durch Windwurf rasch aus dem Wald zu bringen und gleichzeitig neue, klimaresistente Bäume zu pflanzen und nachhaltig zu pflegen. Insgesamt steht die gesamte Holzwirtschaft vor großen Aufgaben um den Wald in Österreich für kommende Generationen zu sichern. Der Vorteil der ÖBf-AG liegt darin, dass in der Vergangenheit auch andere Geschäftsfelder erschlossen wurden und somit keine Arbeitsplätze in Gefahr sind.

Angesprochen wurde auch die Entwicklung des Personalstandes, speziell im Arbeiterbereich. Um die Aufgaben bewältigen zu können, wird es notwendig sein die Anzahl der Arbeitnehmer zu vergrößern. Auch mehr Lehrlinge auszubilden wird ein Gebot der Stunde sein, um in Zukunft die dringend genötigten Fachkräfte zur Verfügung zu haben.ÖLAKT-Vorsitzender Präsident Ing Andreas Freistetter bedankte sich abschließend für das offene Gespräch und versicherte, dass die Landarbeiterkammern auch in Zukunft den Dialog mit der Unternehmensleitung pflegen werden und auch bereit sind ihre Mitarbeit bei guten Strategien anzubieten.