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Vorstandssitzung: Saisonarbeitskräfte im Fokus

Nach längerer COVID 19-bedingter Zwangspause, in der sich der ÖLAKT-Vorstand nur online traf, konnte am 15./16. Juni in Salzburg wieder eine Sitzung der führen LAK-Funktionäre Österreichs in Präsenz abgehalten werden.


Ein Schwerpunkt war die Berichterstattung über Zusammenführung der Verordnungen zum LAG, nachdem das Landarbeitsgesetz im Juli in Kraft tritt. Hier gilt natürlich der volle Fokus darauf, dass für die Dienstnehmer in den einzelnen Bundesländern keine Verschlechterungen entstehen. Thematisiert wurde hier besonders die Arbeitsstättenverordnung, da hier noch intensive Verhandlungen mit den Dienstgebern bezüglich der Unterkünfte stattfinden.

Intensiv diskutiert wurde darüber hinaus auch über die Verhandlungen betreffend der Saisonarbeitskräfte für das Jahr 2022. Einig waren sich dabei alle Landarbeiterkammern, dass ein Schreiben an die Saisonarbeitskräfte verschickt wird, in dem sie über ihre Rechte informiert werden. Weiters wurde die steuerliche Behandlung von ausländischen Saisonarbeitskräften erläutert.

Der Vorstand wurde über den Stand der Verhandlungen betreffend die Zusammenführung des land- und forstwirtschaftlichen Berufsausbildungsgesetzes informiert. 

Eingehend wurde über die jährlich im November stattfindende österreichweite Lehrlingsehrung diskutiert, die nach der Absage im Vorjahr heuer wieder stattfinden soll. In den Berichten aus den Bundesländern wurden alle Vorstandsmitglieder über die Aktivitäten informiert. Sehr positiv bewertet wurde dabei auch die Abhaltung der Vernetzungstreffen der einzelnen Fachbereiche aller Landarbeiterkammern, die im Laufe des 1. Halbjahres mittels Videokonferenzen abgehalten wurden.

Am zweiten Tag wurde in getrennten Sitzungen über Zukunftsprojekte beraten.
 

Der ÖLAKT-Vorstand tagte im Juni zwei Tage lang in Salzburg.