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Würdige und berührende Gedenkfeier für Eugen Preg

Die Beerdigung des am 4. April dieses Jahres verstorbenen Präsidenten Eugen Preg konnte coronabedingt nur „in aller Stille“ im engsten Familienkreis stattfinden. Sechs Monate nach seinem unerwarteten Ableben wurde Anfang Oktober in einer Gedenkfeier im Mariendom in Linz des verstorbenen Präsidenten der OÖ Landarbeiterkammer und stellvertretenden ÖLAKT-Vorsitzenden gedacht.


In einer würdevollen und berührenden Gedenkmesse, zelebriert von Bischof em. Dr. h.c. Maximilian Aichern OSB sowie den Konzelebranten Diakon Norbert Pointecker (Aspach) und Kanonikus KonsR Dr. Johann Hintermaier (Domkapitel Linz) unter der umsichtigen Assistenz des Dompfarrers Dr. Maximilian Strasser konnten sich so die Familie, Arbeitskollegen, zahlreiche Teilnehmer aus der Politik, den Landarbeiterkammern und freiwilligen Interessenvertretungen aus ganz Österreich, verschiedenen Institutionen sowie Nachbarn und Freunde von Eugen Preg verabschieden und ihre Wertschätzung, Verbundenheit und Dankbarkeit bekunden.

Nach der Begrüßung durch den Altbischof wurden in einem kurzen Video mit musikalischer Untermalung durch das Vario Brass Ensemble die vielen Lebensstationen und Wirkstätten des Verstorbenen nochmals aufgezeigt.

In den nachfolgenden Trauerreden fanden Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer, ÖLAKT-Vorsitzender Präsident Ing. Andreas Freistetter, LAbg. Michaela Langer-Weninger (Präsidentin der Landwirtschaftskammer OÖ) und Geschäftsführer Ing. Josef Fraundorfer (Saatbau Linz eGen) bewegende und tröstende Worte. Sie würdigten die Verdienste des Verstorbenen in seinen vielen Funktionen als engagierter Interessensvertreter, vor allem als Kämpfer für die Interessen der Dienstnehmer in der Land- und Forstwirtschaft. Ein lebenswerter ländlicher Raum war für Eugen Preg ohne DienstnehmerInnen undenkbar. Als anerkannter Sozialpartner auf allen Verhandlungsebenen, als konsequenter und erfolgreicher Verhandler ist es ihm stets mit Haltung und Fairness gelungen, neue Kollektivverträge abzuschließen und bestehende weiterzuentwickeln. In den Reden kam auch der denkwürdige, vom Verstorbenen nach einer erfolgreichen Verhandlung oft zitierte Schluss-Satz zum Ausdruck: „Ein guter Kompromiss muss beiden (Parteien) weh tun!“

Während der gesamten Gedenkfeier war die tiefe Verbundenheit mit Eugen Preg spürbar und es wurde einem in schmerzlicher Einsicht bewusst, dass – egal zu welchem Zeitpunkt man einen geliebten Menschen verliert – es immer zu früh ist. Nach dem Schlussgebet dankte Präsident Gerhard Leutgeb im Namen der Familie sowie der OÖ Landarbeiterkammer für die zahlreiche Teilnahme an der Gedenkfeier, den Rednern für die würdigenden Worte sowie der Hohen Geistlichkeit und allen, die an der Gestaltung der Gedenkmesse mitgewirkt haben. Auch er würdigte in seiner Rede die Verdienste von Eugen Preg und schloss mit einem sehr persönlichen und bewegenden Satz: „Alleine der Glaube an ein Wiedersehen spendet mir Kraft und Trost. Lieber Eugen, ich freue mich darauf, wenn du irgendwann mit deinem mir so vertrauten Lächeln vor mir stehst und zu mir sagst: `Griaß di Gerhard – schen dass du do bist`!“

Mit dem Gesang der Aspacher Tridoppler „`s is Feierabend, 's is Feierabend, das Tagwerk ist vollbracht…“ fand die Messe einen sehr ergreifenden Abschluss.